34. Warum Haptik viel mehr ist als ein netter Effekt
Shownotes
Ist Haptik einfach nur eine schöne Ergänzung?
Oder steckt viel mehr dahinter?
In dieser Episode geht es um den eigentlichen Grund, warum haptische Verkaufshilfen in Beratungsgesprächen so wirkungsvoll sein können.
Nicht, weil sie besonders modern aussehen.
Sondern weil sie Menschen dabei helfen, Zusammenhänge selbst zu erkennen.
Inhalte dieser Episode:
- warum Haptik mehr ist als ein Showeffekt
- weshalb eigene Erkenntnisse nachhaltiger wirken
- wie haptische Verkaufshilfen Beteiligung fördern
- warum Erleben Verständnis schafft
- wie sich Beratung dadurch verändert
Im Vertrieb bedeutet das:
- Haptik macht Zusammenhänge sichtbar
- Kunden erkennen Lösungen selbst
- Beteiligung stärkt Entscheidungen
- Erleben wirkt nachhaltiger als Erklären
- gute Beratung schafft Erkenntnisse statt Überzeugungsarbeit
Praxisgedanke: Fragen Sie sich weniger, wie Sie etwas besser erklären können – sondern wie Ihr Kunde es selbst entdecken kann.
Fazit: Was Kunden selbst erkennen, müssen Sie ihnen nicht mehr erklären.
Das Prinzip aus dieser Folge selbst erlebbar machen?
Das haptische Geldanlage-Portfolio unterstützt Sie dabei, komplexe Zusammenhänge sichtbar und begreifbar zu vermitteln – und Ihre Kunden aktiv in das Beratungsgespräch einzubeziehen.
Mehr zum haptischen Geldanlage-Portfolio erfahren:
[https://haptische-verkaufshilfen.de/produkt/haptisches-geldanlage-portfolio/]
Transkript anzeigen
00:00:01: Haptic ist definitiv viel mehr als ein netter Effekt, weil was Menschen selbst erkennen und begreifen das wirkt viel stärker als alles was ich ihnen erklären kann.
00:00:14: Und es ist ja so dass ich mit haptischen Verkaufshilfen arbeite, dass sich die entwickeln, dass meine Kunden die kaufen und nutzen.
00:00:25: dann höre ich halt manchmal den Satz, das ist nichts für mich oder das ist ja schon sehr spielerisch.
00:00:31: Oder ja sieht ganz nett aus weiß ich aber auch gar nicht ob es so und nach meinem mit meinen Kunden und so.
00:00:37: also weiß ich nicht.
00:00:40: Und wissen Sie was?
00:00:41: Ich verstehe diesen Gedanken weil es sieht ja von außen tatsächlich so aus.
00:00:45: da sind ein paar schöne Materialien das ist etwas zum anfassen.
00:00:48: Abwechslung ist net gut kostet bisschen Geld alles gut.
00:00:52: vielleicht lohnt sich's aber auch Aber darum gehts ja gar nicht tatsächlich.
00:00:57: Genau darum geht es nicht und deshalb möchte ich heute mit einem in meinen Augen großen Missverständnis aufräumen, dass hauptig eben ein netter Effekt ist.
00:01:09: Gehen wir mal gedanklich zu den letzten vier Folgen dieser kleinen Serie zurück.
00:01:16: In der ersten Folge haben wir gelernt erklären ist nicht gleich verstehen.
00:01:20: nur weil ich irgendwas erklärt habe heißt nicht das er der Kunde auch begriffen hat.
00:01:23: Und dann haben wir noch festgestellt, dass wenn ich mehr Infos gebe das es nicht automatisch heißt.
00:01:29: Dass beim Kunden dann mehr Klarheit vorhanden ist.
00:01:33: und Danach Wenn der Kunde nickt also scheinbar dabei ist Das das auch Nicht Automatisch heisst dass Der kund irgendwas wirklich auch verstanden und verinnerlicht hat und Irgendwas umsetzen möchte.
00:01:47: und zuletzt noch dass Menschen besser verstehen, wenn sie beteiligt sind.
00:01:52: Deswegen kommt er jetzt noch die Frage wie schaffe ich denn diese Beteiligung so als letzten Schluss?
00:01:58: und deswegen haptic macht Beratung netter?
00:02:02: Nein das stimmt nicht!
00:02:04: Haptic verändert die Art und Weise wie Menschen Informationen aufnehmen unverarbeiten und das ist ein riesiger Unterschied.
00:02:15: stellen sich mal zwei Beratungen vor Sie sprechen mit dem Kunden über Vermögensaufteilung, und sprechen über Liquidität, Sicherheit, Ditte, Chancen, Risiken.
00:02:26: Vielleicht noch eine Grafik vielleicht noch so ein Unwort wie Sharp Racial dazu keine Ahnung und erklären das dem Kunden.
00:02:33: und wie kann er das Ganze strukturieren?
00:02:36: So in der zweiten Beratung Da liegt zum Beispiel die haptische Verkaufshilfe das Geldanlage-Portfolio auf den Tisch.
00:02:42: Und der Kunde hat da einen Geldschein, er hat ein Stück Gold, er hatte eine D-Mark Münze, er hatten alten Reichsmarkschein, vielleicht hat er noch ein Dollarschein?
00:02:53: Eine Aktie... Also er hat die verschiedenen Anlageklassen in der Hand und verschiebt die und stellt Fragen und verändert eine Gewichtung stellt fest, dass die Sachen, die in seinen Augen vermeintlich stabil sind was Immobilien und Unternehmen sein werden bei sich in der Vermögensaufteilung gar nicht vorkommen.
00:03:16: Und dann sagt er sowas nur ja wenn ich mehr Sicherheit möchte da muss ich dort auf deren Ditte verzichten oder achja ich merke das in dem Bereich Ich zu wenig habe.
00:03:26: stimmt was könnte man machen?
00:03:28: Dann ist doch etwas entscheidendes passiert.
00:03:30: Nicht sie haben irgendwas erklärt In der Hoffnung dass der Kunde es umsetzt sondern Der Kunde hat es erkannt, der Kunde selbst erkannt.
00:03:40: Und das ist der entscheidende Unterschied!
00:03:44: Unser Hirn wird sich immer besser an Erkenntnisse erinnern die wir selbst gewonnen haben und nicht die uns erzählt wurden.
00:03:51: also dass ist der Punkt wo sie Jahre später irgendwie sagt okay da habe ich das Ganze verstanden.
00:03:59: Ich kenne das noch von mir vom Unterricht.
00:04:01: ich mochte tatsächlich die naturwissenschaftlichen Fächer Lieber und meine Favoriten waren tatsächlich immer Chemie- und Biologie, Physik.
00:04:12: Vielleicht lag es auch an den Lehrern.
00:04:13: Das war nicht so hundert Prozent meins.
00:04:15: aber Chemie und Bio hat mir immer sehr viel Spaß gemacht in der Schule Und da wurde auch viel mit Modellen gearbeitet.
00:04:21: Da hat man mal irgendeinen Atom auseinandergenommen zusammengebaut.
00:04:26: Im Chemieübungsunterricht gab's in der ich glaube achten oder neunten Klasse das war Neben den normalen Chemie, zwei oder drei Wochenstunden nochmal einmal die Woche am Nachmittag war schön.
00:04:41: Eine Doppelstunde, dann Pause und noch mal eine Extrastunde so dass es insgesamt drei Unterrichtsstunden also etwas über zwei Stunden waren extra wo wir diese Sachen die wir im Schulunterricht in der Theorie behandelt haben.
00:04:56: Natürlich nicht alles, aber vieles was man auch ungefährlich nachmachen kann dann wirklich selbst auch mal nachmachen können.
00:05:04: an die einzelnen Tafelbilder erinnere ich mich nicht mehr so.
00:05:07: Ich kenne natürlich den Raum noch und das da dieses große Periodensystem hin.
00:05:11: Aber in diesem Übungsraum Der war der gegenüberliegende Raum.
00:05:16: Da waren die Tische auch anders, da waren Anschlüsse für den Bunsenbrenner, da war überall Wasser gewesen.
00:05:22: Da hat es auch immer nicht so gut geraucht wegen dem Kibikalien natürlich!
00:05:26: Wir hatten die einzelnen Reagenzgläser, wir haben da die Versuche, die wir im Unterricht entweder gesehen oder theoretisch betrachtet haben dann auch nochmal vom Lehrer vorgeführt bekommen.
00:05:38: Dann haben wir sie selbst durchgeführt ausprobiert wie reagiert was mit Wem?
00:05:45: Und dann nochmal in der Theorie dazuhalten.
00:05:47: Die Formeln aufgeschrieben, die Gleichungen aber eben kein Frontalunterricht sondern wirklich... ...in der Praxis anhand dessen und das hat super viel Spaß gemacht!
00:05:56: Da war ich voll und ganz dabei.
00:05:58: Das hat tatsächlich allen und jeder lernt ja auch anders.
00:06:01: Aber da wusste ich nicht dass einer da war und hat es irgendwie ausgestiegen oder fand langweilig.
00:06:07: Da waren wirklich alle Dabei auch die, die Chemie nicht so gern mochten waren einfach mit dabei.
00:06:14: Und sie fanden das cool!
00:06:16: Weil wir Menschen wenn wir eben dabei sind, die Dinge einfach stärker lernen und in Erinnerung behalten.
00:06:22: Deswegen weiß ich es heute sehr viele Jahre später noch wie war damals der Unterricht im Chemieübung?
00:06:31: Wo war das?
00:06:31: In welchem Raum?
00:06:33: Welcher Lehrer, wie hat das da ausgesehen?
00:06:35: Ich weiß ja noch.
00:06:36: Wie die Waschbecken aus gesehen haben oder dann die Wasserhähne total unwichtige Details.
00:06:41: Weiß ich alles noch!
00:06:42: Weil wenn wir die Dinge selbst machen und erleben verstehen wir es besser, begreifen's besser Und habens auch Jahre später noch im Kopf.
00:06:53: Und so was funktioniert eben nur mit optischen Verkaufshilfen, wie bei diesem Geldanlage-Portfolge.
00:06:58: Ich kann dem Kunden Diversifikation, Risikostreuung, Anlageklassen, kann ich ihm alles lang und breit erklären?
00:07:05: Ich könnte es auch!
00:07:06: Aber... ...ich würde das nie tun weil's gar keinen Sinn macht.
00:07:10: Allein schon wenn du von Diversificationen-, Anlage-Klassen- und Risiko-Streuung sprichst, dann kriegste doch einen Anfall.
00:07:17: Aber wenn du einfach sagst, ich leg da den Euro-Schein auf ein Tisch D-Markstück auf dem Tisch und Reichsmarkscheine auf dem Tisch.
00:07:26: Und Frag von den drei Währungen!
00:07:29: Welche schätzen Sie denn am stabilsten ein?
00:07:33: Ich kann das jetzt auch nicht sicher sagen, was davon am stabilesten ist... Aber das kann mir doch der Kunde jetzt sagen.
00:07:40: Dann weiß ich doch wie der Kunte das sieht wenn er sagt Euro, ich weiss nicht mag.
00:07:43: ah ja das war super.
00:07:45: bei Reichsmark ja keine Ahnung tausend Reichsmarkschein was kriegst du dafür?
00:07:48: nix?
00:07:48: ne es ist nichts wert.
00:07:50: Dann kann ich zumindest über das Thema Geldwerte sprechen und wieso es vielleicht Sinn machen kann, nicht nur auf Geldwerten zu setzen sondern auch Sachwerte mit einzubeziehen.
00:08:01: Also nicht nur Bargeld, sondern wirklich was, was sich echt greifen kann.
00:08:06: Und wenn ich hier etwas wegnehme oder da was hinleg, dann verändert sich das Ganze.
00:08:10: Da ist das Tolle!
00:08:12: Der Kunde ist nicht mehr Zuhörer, sondern er gestaltet jetzt selbst dann mit.
00:08:19: Ich packe auch mal den Link zu diesem Produkt.
00:08:22: Zu der haptischen Verkaufshilfe, zu dem Geldanlage-Portfolio.
00:08:27: Den packe ich einfach mal unten mit hier in die Shownotes rein, dass sie da sich das auch ein echtmal ansägen können.
00:08:33: und deshalb ist die eigentliche Erkenntnis, dass ich eben nicht sage, ich erkläre unerklär, unerklär sondern es geht um dass ich sage ich erklär weniger Aber meine Kunden verstehen mehr, eben nicht weil ich als Berater besser geworden bin sondern weil es einfach darum geht das ich aufgehört habe alles selbst erklären zu wollen und dafür sorge dass es der Kunde versteht.
00:08:57: Und deswegen wenn ich jetzt die ganzen Gedanken von den letzten Folgen zusammen nehme vielleicht geht sie am Ende gar nicht drum dass ich noch besser erkläre sondern dass ich schaffe wie schaffe ich Situationen in denen mein Kunde Selbsterkenntnisse gewinnt und diese Erkenntnisse dann auch bleiben.
00:09:18: Und das schaffe ich mit Haptik, weil dass die Art und Weise wie Menschen Dinge lernen verändert.
00:09:24: Deswegen ist es nicht nur ein netter Effekt oder okay sondern ist einfach ein wichtiger Punkt, ein wichtiger Fakt eine wichtige Stütze der Beratungsleistung.
00:09:37: Ja, letzten Folgen einen Gedanken mitnehmen wollen.
00:09:40: Nur einen!
00:09:41: Da würde ich sagen das ist was ein Kunde selbst erkennen kann müssen sie ihm nicht anreden.
00:09:48: und ich glaube darin ist auch der größte Unterschied zwischen der Beratung die informiert und einem Gespräch auf Augenhöhe dass dann wirklich auch etwas beim Kunden verändert.
00:10:01: und damit möchte ich jetzt auch diese Ja, fünfteilige Serie über die Denkfehler in der Beratung schließen.
00:10:08: Vielleicht haben Sie sich ja eine oder andere Situation wiedergefunden?
00:10:12: Ich auf jeden Fall habe alle Fehler selbst gemacht und ehrlich gesagt mache ich manche davon natürlich auch heute noch!
00:10:21: Der Unterschied ist nur... ...ich nehme das viel schneller wahr und kann dann entsprechend auch wieder gegenjustieren.
00:10:29: In den nächsten Folgen dann werden wir diese Serie verlassen und gucken uns den nächsten Themenbereich an.
00:10:34: Aber eine Frage vielleicht noch zum Abschluss, denn überlegen Sie sich mal und warum handeln Menschen oft nicht auch wenn sie was verstanden haben?
00:10:45: Und das ist so der Gedankengang zwischen verstehen und Handeln.
00:10:50: da liegt häufig eine gewisse Hürde und dass sind und bleiben auch weiterhin die Themen in dem Podcast zum haptischen Verkaufen.
00:11:00: Ich wünsche Ihnen alles Gute, gute Geschäfte!
00:11:04: Weil dahin viel Erfolg ihr KidBandKolk.
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